HELSA. Für die Kinderbetreuung müssen Helsaer Eltern ab 1. August noch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen:
Die Gemeindevertretung hat während ihrer jüngsten Sitzung die letzte Stufe von drei Gebührenerhöhungen seit 2012 in Höhe von insgesamt 50 Prozent umgesetzt, um die Vorgaben des Rettungsschirms zu erfüllen.Mehrheitlich beschloss das Gremium eine Erhöhung der Sätze um durchschnittlich zehn Prozent. Der Betreuung in der Kernzeit (7.30 bis 12.30 Uhr) kostet für Kinder ab drei Jahre dann monatlich 135 Euro statt bisher 126 Euro, für unter Dreijährige 176 Euro statt 164 Euro.

SPD setzte sich durch

Damit hat sich die SPD Mehrheitsfraktion mit ihrem Gebührenkonzept durchgesetzt:

Die neuen Gebühren sind so gestaffelt, dass Eltern, die längere Betreuungszeiten wählen, einen Rabatt erhalten. Damit beweise man Familienfreundlichkeit, die Ganztagsbetreuung habe Priorität, hieß es von Seiten der Fraktion.

Die Kosten der Ganztagsbetreuung steigen von 196 auf 207 Euro (Dreijährige und älter). Das sei ein im Verhältnis zur Grundbetreuung um 15 Prozent geringerer Anstieg.

Christa Hollerbach von der GLH hatte vergeblich beantragt, das Konzept der SPD an den Jugend- und Sozialausschuss zu verweisen. Der Vorschlag der SPD habe gute Gründe für sich, sie wünsche sich aber mehr Transparenz.

Die CDU lehnte das Konzept ab und kritisierte, die SPD habe in den vorangegangen monatelangen Beratungen in Ausschüssen keinen Versuch gemacht, einen fraktionsübergreifenden Vorschlag zu erarbeiten.
Es gehe der SPD wohl eher um Profilierung, meinte Unionsmitglied Frank Williges.

Das wiesen die Sozialdemokraten zurück. Die Union habe sich überhaupt nicht mit Vorschlägen eingebracht, sagte Tina Schröder (SPD).

HNA

Rabatt bei langen Betreuungszeiten
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