In Wickenrode fanden die Schlitten-Bezirksmeisterschaften an der Franzensbaude statt

HELSA. Waghalsig ging es am Samstagmittag im Bereich der Franzensbaude in Wickenrode zu. Bei knackig kalten Temperaturen fuhren 30 Teilnehmer in rasantem Tempo die Rodelbahn hinab. Der Ski-Club Helsa hatte zu den 15. Schlittenbezirksmeisterschaften in die Hirschberg-Arena geladen.

Mitmachen konnte jeder – egal ob mit Kunststoff- oder Holzschlitten.

Da es in den vergangenen Tagen ziemlich frostig war und alles hart gefroren war, fuhren die Teilnehmer in diesem Jahr eine vereinfachte Strecke. „In den Jahren zuvor hatten wir ein paar Schikanen eingebaut“, sagte Jugendwart Benny Schröder. Dies sei allerdings dieses Jahr zu gefährlich, erklärte der 41-Jährige und betonte, dass bei dieser Veranstaltung vor allem die Kinder den meisten Spaß hätten. Das zeigte sich auch deutlich am Alter der Teilnehmer, von denen die meisten unter zwölf Jahren jung waren. Gestartet wurde in fünf Altersgruppen.

Mit vier Jahren am Start

Erik Schröder war mit seinen vier Jahren einer der Jüngsten an diesem Tag. Er fuhr den Berg mit seiner Mama Doreen hinunter und konnte sich am Ende den dritten Platz in der Altersklasse bis sechs Jahre sichern. Stolz präsentierte der Junge seinen Pokal und die dazugehörige Medaille. Sie seien das erste Mal mitgefahren und hätten total viel Spaß gehabt, verriet Doreen Schröder.

Der elfjährige Noah war schon öfter beim Rennen mit dabei. „Mein Ziel ist es, schneller zu sein als im vergangenen Jahr“, sagte der Junge.

Auch viele Skifahrer

Für David (8) war die 500 Meter lange Abfahrt mit dem Schlitten nichts Besonderes. „Ich fahre nämlich auch Ski“, verriet er.

Während die Sieger noch ausgewertet wurden, duftete es bereits überall in der gut eingeheizten Skihütte nach Kaffee und Kuchen. Nach dem Rennen klang der Nachmittag nämlich in der Franzensbaude mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Gesamtsieger der Schlittenbezirksmeisterschaften war Mathias Mai. Er fuhr die 500 Meter Strecke in nur 16,4 Sekunden hinab. Die Schnellsten bei den ganz jungen Fahrern waren Oska Aue (13,4 Sekunden, Altersklasse bis sechs Jahre), Simon Nolte (15,6 Sekunden, Altersklasse bis acht Jahre), Dean Müller (14,9 Sekunden, Altersklasse bis zehn Jahre) und Lisa Schröder (17,7 Sekunden, Altersklasse bis zwölf Jahre).

HNA

In 16 Sekunden zum Sieg
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