Helsaerinnen feierten den Weltgebetstag

HELSA. Frauen aus Helsa gaben jetzt Frauen in Surinam eine Stimme – im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes, den sie anlässlich des Weltgebetstages im neuen Gemeindehaus feierten.

Im Mittelpunkt standen die Bewohnerinnen des kleinsten unabhängigen Landes Südamerikas, Surinam. Ihnen gilt 2018 das weltweite Gebet der Frauen, mit dem sie in den Blick rücken und gestärkt werden sollen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Gisela Hohmann informierte Renate Schäfer mit einem Lichtbildvortrag  über das eher unbekannte Land in Südamerika. Sie nennen sich Moksi, was soviel wie „Mischmasch“, aber auch „gemeinsam“ bedeutet.

Gemeinsam will man auch in Helsa durch Gebet und Spenden unterstützen, erklärte das Organisationsteam, das mit viel Engagement den stimmungsvollen Gottesdienst gestaltet hatte. Armut, sexuelle Gewalt, Ausbeutung, aber auch Überlebenswille prägen das Leben, etwa von Alima, Muyinga, Mei Ling, Carolina, Willemien, Shanti und Kartini. Sie „erzählten“ von ihrem Alltag, ihrem Land. Und sie fordern Hilfe: Sauberes Wasser, ökologische Landwirtschaft, Umweltschutz. „Ich gehe entschieden in die Zukunft für mein Volk“, sagte Alima – für sie sprach Ruth Osigus-Block.

Gemeinsam mit Ingrid Mundt, Sabine Ried, Rosemarie Engelmohr, Corinna Ziech, Gerti Schneider, Elke Knabe, Bianca Ursprung und Marie Luise Missing gaben sie den Surinamerinnen eine
Stimme und ein Gesicht. Sie zeigten Fotos von ihnen. Gebete und Gesang rundeten den Gottesdienst ab. Elke Phieler am Klavier, Michael Phieler mit dem Cajon und Pfarrer Mathias Friedrich mit Gitarre sorgten mit flotten Melodien für fröhliche Stimmung während des diesjährigen Weltgebetstags.

HNA

Sie gaben Frauen Stimme und Gesicht
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