Auf dem alten Sportplatz Helsa werden Eigenheime gebaut – Preise sind noch unklar

HELSA. Jahrelang hat die Gemeinde Helsa, insbesondere eine Arbeitsgruppe von Kommunalpolitikern, für ein Baugebiet auf dem alten Sportplatz nahe es Schwimmbads gekämpft. Nun geht dieses Projekt auf die Zielgerade.

Schon nächstes Jahr könnte mit dem Bau der ersten von insgesamt 13 möglichen Eigenheimen begonnen werden.

Die Erschließung soll im Frühjahr starten, ebenfalls die Vermarktung unter der Regie der Hessischen Landgesellschaft.

Baurecht wird in Kürze vorliegen. Die Offenlegungsphase des Bebauungsplans ist gerade abgeschlossen worden. „Im Winter wollen wir die Arbeiten ausschreiben, dann sind die Preise besser“, sagt Helsas Bürgermeister Tilo Küthe. Die Kosten seien noch nicht kalkuliert. Billig wird die Erschließung sicher nicht. Denn auf dem früheren Spielfeld muss ein Puffer-Reservoir für Niederschlagswasser geschaffen werden. Der Sportplatzweg, der im Karree um das Baugebiet herumführt, soll im Abschnitt bis zum Schwimmbad mit einem 1,50 Meter breiten Gehweg ausgebaut werden.

Zwölf Häuser sollen auf dem früheren Spielfeld entstehen, das dreizehnte neben dem Schützenhaus, wo sich jetzt noch eine Schotterfläche befindet. Der Abschnitt bis zum Domizil der Feldbogenschützen muss befestigt werden. Dort werden auch Parkplätze ausgewiesen.

Keine Kosten für Anwohner

Auf die Hauseigentümer, die jetzt schon am Sportplatzweg wohnen, kommen nach Angaben von Küthe keine Kosten zu, da die Straße in diesem Abschnitt schon vor einigen Jahren neu gemacht worden sei.

Die Fahrbahn muss auch nicht verbreitert werden, weil der Verkehr mit einer Einbahnregelung von der Schwimmbadseite her um das Baugebiet geführt werden soll. Allein im Abschnitt zwischen Losse und Sportlerheim wird die Straße in beide Richtungen befahrbar sein.

Die Bauplätze werden eine Fläche zwischen 415 und 520 Quadratmetern haben und sollen auf eine Bebauung mit einem Vollgeschoss begrenzt werden. Der Quadratmeterpreis stehe noch nicht fest.

„Wir wollen kein Geschäft machen“, sagt Küthe. Dennoch müssen Interessenten mit Kosten von jenseits der 100 Euro rechnen. Probleme, die Grundstücke loszuwerden, dürfte Helsa nicht bekommen. „Wir erhalten jede Woche drei bis vier Anfragen von Bauinteressenten’“, sagt der Bürgermeister.

HNA

Schöner wohnen statt kicken
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